Die Mercator-Projektion – was genau versteht man darunter?

Auch die Fakultät für Physik gratuliert Gerhard Mercator ganz herzlich zum 500. Geburtstag! Der Universalgelehrte und Duisburger Bürger (1551 bis zu seinem Tod 1594) ist insbesondere wegen seiner Globen und Landkarten berühmt, und von ihm stammt die heute „Mercator-Projektion“ genannte Methode, die Kugelgestalt der Erde auf eine ebene Landkarte zu projizieren. Weiterlesen »

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Mercator geht durch den Magen

Nicht nur der Geist braucht Nahrung, sondern auch der Körper, der durch die vielen Ausstellungen, Theaterstücke und Lesungen im Mercatorjahr ausgezehrt wird. Die Konditorei Dobbelstein hat sich im Jubiläumsjahr etwas ganz besonderes einfallen lassen. Das Café hat seine Gebäckauswahl um einige exquisite Süßigkeiten erweitert.

Neues im Tortenrepetoire von Dobbelstein.

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Atlas der abgelegenen Inseln – 3rd Floor Mercator

Atlas_inseln

Die imaginären Reisen Judith Schalanskys zu den “abgelegenen Inseln” waren sicherlich eines der literarischen Höhepunkte der Duisburger Akzente 2010. Bei den diesjährigen Akzenten gibt es zwar kein persönliches Wiedersehen mit Judith Schalansky, mit 3rd Floor / Mercator aber eine Theater Installation, die der neuen Kartographie im virtuellen Kosmos von Google Earth, den faszinierenden “Atlas der abgelegenen Inseln” und dessen abenteuerlichen Geschichten entgegen halten will. Wer sich neben dem Besuch von “3rd Floor Mercator” auch auf der heimischen Couch auf die Reise zu den abgelegenen Inseln begeben möchte, kann dies beispielsweise mit dem ausleihbaren Exemplar aus der Stadtbibliothek tun. Dort findet sich auch Judith Schalanskys gefeierter Roman “Der Hals der Giraffe“, als Buch und als Hörbuch.

 

Judith Schalansky:
Atlas der abgelegenen Inseln : fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde. – 2. Aufl. – Hamburg : Mare, 2009. – 143 S. : zahlr. Kt. – ISBN   978-3-86648-117-6
Signatur Zentralbibliothek CDN 2 SCHAL

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Rosenmontagsumzug in Duisburg – Mercator war dabei

Natürlich ganz getreu dem Motto: “Bei all der ganzen Narrenpracht -
Mercator hätte mitgemacht” oder auch – mitgelacht, schob sich ein riesiges Abbild seiner, gute 4m hoch, durch die Duisburger Straßen. Leichtfüßig bzw. leicht schiebbar wies der Riesen-Mercator auf seinen Geburtstag hin:

 

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Mercatorinspirierte Kleinkunst

Nicht nur im großen, sondern auch im kleinen geradezu beschaulichen Stil wird Gerhard Mercator in ganz Duisburg thematisiert oder künstlerisch verarbeitet. In der Kulturwerkstatt Meiderich haben die Donnerstagsmaler inspiriert durch den Kartographen Bilder zu allen bewohnten Kontinenten des Globusses gemalt.  Teilweise nach fotografischen Vorlagen sind so zehn Bilder entstanden, die nun noch bis zum 1. März in der Kulturwerkstatt anzuschauen sind.

Die Bilder stellen die verschiedenen Kontinente dar.

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Ausstellung “Gerhard was here”

Inspiriert von Gerhard Mercator, seiner Arbeit und seinem Leben präsentieren über 30 Künstler Gemälde, Skulpturen, Wandbilder, Fotos, Videos und Installationen, in den Klassenzimmern, Fluren und Treppenhäusern der ehemaligen Berufsschule, die heute dort steht, wo Gerhard Mercator tatsächlich gelebt hat. Weiterlesen »

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Die Richtung stimmt – Schüler setzen Wegmarke

Das Aufstellen einer Wegmarke hier in Duisburg läutete den letzten der Projekttage des Mercator-Gymnasiums ein. Bereits am Dienstag waren die Schüler nach Rupelmonde gefahren und hatten auch dort einen Wegweiser aufgestellt. Nun folgte das Gleiche hier in Duisburg am einstigen Standort von Mercators Wohnhaus in der Oberstraße vor dem ehemaligen Berufskolleg. Dort befindet sich auch schon eine Tafel, die auf Mercators Vergangenheit an Ort und Stelle hinweist.

Die Schüler mit ihrer Wegmarke in Rupelmonde.

Jetzt zeigt die neue Wegmarke allerdings auch Richtung und Entfernung zu den anderen Orten in denen Gerhard Mercator einst gelebt und/ oder gewirkt hatte. Weiterlesen »

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Die Stadtbibliothek empfiehlt: Medientipp des Monats

Der Medientipp des Monats Februar bietet Ihnen ein Highlight der Mercator-Literatur. Soeben erschienen und schon im Bestand der Stadtbibliothek erhältlich ist: “Die Welt als Buch – Gerhard Mercator und der erste Weltatlas” von Thomas Horst, mit den Karten der “Editio principissima”.

Zum 500. Geburtstag von Gerhard Mercator entstand in Zusammenarbeit von Faksimile Verlag und Mercatorfonds der Bildband „Die Welt als Buch – Gerhard Mercator und der erste Weltatlas“. Der Band bietet eine Einführung in Leben und Werk des grossen Kosmographen und präsentiert alle 107 Kartentafeln einer Originalausgabe des Mercatoratlas von 1595, die sich in der Staatsbibliothek in Berlin befindet. Ein eigenes Kapitel ist dem  Atlaskartenprojekt Mercators gewidmet. Der Mercatoratlas gilt durch seine hohe grafische Kunst als eine der grossen Meisterleistungen der Buchkunst. Der aufwändig gestaltete Bildband zeigt eindrucksvoll das besondere Können Gerhard Mercators Landkarten ästhetisch, kunstvoll, detailreich und zugleich klar darzustellen. (Rezension Birgit Gildehaus)

Sie finden das Buch im Erdgeschoss der Stadtbibliothek im Bereich der Geographie.

Horst, Thomas:
Die Welt als Buch – Gerhard Mercator (1512 – 1594) und der erste Weltatlas. – Gütersloh : Brockhaus in der Wissenmedia, 2012. – 400 S. : m. zahlr. Farbabb. – ISBN 978-3-577-12499-7
Zentralbibliothek CCK 1 Welt

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Klassentreffen an der Oberstraße – oder wie Mercator sein Wohnhaus bezieht

Es ist der 13. Februar 1558, der Kaufvertrag über ein großzügiges Wohnhauses mit angrenzender Werkstatt ist besiegelt. Gerhard Mercator bezieht mit seiner Frau Barbara die neue Statt. Bereits sechs Jahre wohnen sie zu diesem Zeitpunkt schon in Duisburg. Nun ist der Umzug von der Hammerstraße, die wohl ganz in der Nähe des Rathauses lag, in die Oberstraße perfekt. Bürgermeister Walter Ghim begrüßt den honorigen Bürger ganz traditionell mit Salz und Brot auf dem Weg in die neuen eigenen vier Wände. So oder ähnlich mag es vor nicht ganz 500 Jahren ausgesehen haben. Weiterlesen »

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Öffentlicher Vortrag „Karten machen Räume“

Am 29. Februar 2012 findet um 19 Uhr die öffentliche Auftaktveranstaltung der wissenschaftlichen Tagung „Gerhard Mercator: Wissenschaft und Wissenstransfer“ im Stadthistorischen Museum Duisburg statt. Die Kunsthistorikerin Tanja Michalsky von der Universität der Künste in Berlin wird zum Thema „Karten machen Räume. Kartographie als Medium der Wissensorganisation“ sprechen. Ziel ist ein Brückenschlag zwischen Duisburger Lokalgeschichte und aktueller wissenschaftlicher Forschung. Der Abendvortrag und die wissenschaftliche Tagung werden von der Stiftung Mercator und Universität Duisburg-Essen organisiert und bilden den Auftakt der Stiftungsaktivitäten im Mercator-Jahr 2012.

Gerhard Mercator, Duisburgs bekanntester Bürger wird 2012 500 Jahre alt. Er hat wie kaum ein anderer Gelehrter Denker aus dem Ruhrgebiet die Sammlung und Visualisierung von Wissen vorangetrieben. Die Karten, mit denen Mercator seinerzeit im 16. Jahrhundert berühmt wurde, geben, so war Mercator überzeugt, die Wirklichkeit geographischer Informationen als Bild wieder. Der Vortrag regt dazu an, diese Sichtweise zu überdenken. Denn wer die geographischen Daten auswählt, bestimmt so schlussendlich das in der Karte Gezeigte. Der geographische Raum, den die Karte darstellt, wird so gestalt- aber auch manipulierbar und das machten sich auch schon die Menschen im 16. Jahrhundert zu Nutze.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten unter beate.radosavljevic@stiftung-mercator.de, Tel.: +49 (0)201-24522-60.

Titel: Karten machen Räume
Datum: 29. Februar 2012
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Stadthistorisches Museum Duisburg
(Johannes-Corputius-Platz 1,  47051 Duisburg)

 

 

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